Fußball
SV Burlage erhält Geld für Flüchtlingsarbeit
Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft unterstützt die Flüchtlingsarbeit des SV Burlage. Die CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann überbrachte dem Verein kürzlich die Nachricht.
Burlage - Nicht ich, sondern wir – so lautet das Motto des SV Burlage. Dass es sich dabei nicht nur um Worte handelt, beweisen die Mitglieder aktuell. Sie kümmern sich ehrenamtlich seit über sechs Monaten um neun Flüchtlinge aus der Elfenbeinküste und fünf Flüchtlinge aus Afghanistan. Damit diese am Fußballspielbetrieb teilnehmen können, wurde mit Hilfe von lokalen Sponsoren in erster Linie Fußballschuhe bereitgestellt. Gleichzeitig wird viel Kraft und Zeit von den Burlagern investiert.
Dafür erhielt der SVB nun Unterstützung aus Berlin. 2995 Euro erhält der Klub vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) für die Zeit vom 15. August 2017 bis zum 14. August 2018. Diese positive Nachricht konnte die CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann dem Vorsitzenden Sylvio Simann vom SV Burlage jetzt überbringen.
Der Verein kümmert sich intensiv um 14 Flüchtlinge
Erst vor wenigen Wochen hatte der SV Burlage vom Niedersächsischen Fußballverband im Rahmen der Initiative „1:0 für ein Willkommen“ 500 Euro erhalten. Die neue Förderung stammt aus dem Programm „500 LandInitiativen“. Damit unterstützt Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) Engagierte in ländlichen Regionen. Mit der Maßnahme „500 LandInitiativen“ soll es den Engagierten vor Ort ermöglicht werden, Materialien, Ausstattung oder anderes anzuschaffen.
Connemann hatte die Frauenwartin des SV Burlage Stefanie Wellens auf das Programm aufmerksam gemacht. Der Vorsitzende Sylvio Simann brachte dann kurzfristig einen Antrag auf den Weg. Er freut sich über die frohe Botschaft: „Wir freuen uns natürlich über den positiven Bescheid. Gerade für uns, als kleines Dorf mit wenigen Mitgliedern, ist es nicht einfach, die notwendigen Investitionen aufzubringen, um die Flüchtlinge so zu integrieren damit ein gemeinsames ,Wir-Gefühl‘ entsteht.“
Mit ihm freut sich auch Gitta Connemann: „Fußball verbindet. Die Flüchtlinge gehören zu einer Mannschaft. Sie werden damit auch Teil der Gemeinschaft.“